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Palma-Formentor

Dieser Ausflug bietet uns zwei Routen an: entweder nehmen wir die Autobahn, die uns direkt nach Inca führt oder wir wählen die alte Landstrasse über Santa Maria, Consell und Binissalem. Wir empfehlen die letzte Route, da Ihr Ausflug dann viel abwechslungsreicher sein wird, vor allem wenn Sie diesen Ausflug im Januar oder Februar machen. In diesen zwei Monaten sind nämlich die Mandelbäume in voller Blüte. Ein wahres Wunder der Natur.

Unser erstes Ziel ist Inca. Inca ist die drittgrösste Stadt der Insel, mit ca. 25.000 Einwohner und sie ist die Hauptstadt des Raiguer Gebiets, weltweit berühmt für qualitativ hochwertige Lederproduktion und Schuhwerk. Nutzen Sie die Möglichkeit und besichtigen Sie auch die Keller, wo riesengrosse Fässer gelagert werden (botes congrenyades).

Besonders empfehlenswerte Besichtigungsorte sind die eindrucksvolle Santa Maria La Major Kirche, das Sant Domingo Kloster und die Sant Francesc Kirche. Falls Sie Zeit haben, ist ein Abstecher zum Puig de Santa Magdalena ebenfalls einen Besuch wert. Von hier aus geniessen Sie eine wunderschöne Sicht über den Pla de Mallorca.

Wir setzen unsere Reise Richtung Alcúdia fort. Nur einige wenige Kilometer von Inca entfernt werden wir auf eine Abzweigung Richtung Campanet stossen. An diesem Punkt empfehlen wir einen Besuch der Campanet Höhlen.

Nun erreichen wir endlich Alcúdia. http://www.alcudia.net/.  Alcúdia ist eine Stadt aus dem Mittelalter. Die Mauern, die die Stadt umgeben, und die engen und ungleichen Strassen sind die Wahrzeichen der Stadt.

Die ältesten archäologischen Ruinen, die in Alcúdia gefunden wurden, stammen aus der vortalayotischen Zeit (zwischen 2000 und 1200 v.C.). Die Stadt Pollentia dagegen wurde nicht vor dem Jahr 123 v.C. gegründet, erst bei Ankunft der Römer. Pollentia befand sich neben dem heutigen Alcúdia. Einige Zeit später, im Jahre 902, eroberten die Araber Mallorca und gründeten den Ort Alcúdia. Allerdings wurden die Mauern, die die Stadt heute noch umgeben erst im Jahre 1298, nach der christlichen Eroberung, erbaut. Heutzutage ist Alcúdia ein typischer Touristenort. Die historisch-künstlerischen Elemente der Stadt, sowie das archäologische Gebiet Pollentia, wurden im Jahre 1963 zum Denkmal erhoben.

Während Ihres Besuchs in Alcúdia werden Sie die archäologischen Reste der römischen Stadt Pollentia besichtigen können. Heutzutage können Sie immer noch die parallel-laufenden und rechtwinkligen Strassen erkennen, eine Häusergruppe, ein Theater und ein Forum besichtigen. In alten Zeiten beherbergte das Forum die öffentlichen Gebäude. Sie werden ebenfalls die Chance haben das römische Theater zu besichtigen, welches im Aussenbezirk der Stadt ungefähr im 1. Jh. v.C. errichtete wurde.  Dieses Theater weist heutzutage immer noch die Reste seiner grundlegenden Elemente auf; die Stufen, das Orchester und die Bühne. Die Kapazität des antiken Theaters belief sich auf ca. 2.500 Personen. Das monographische Museum von Pollentia zeigt eine kleine Kollektion von Objekten, die während der archäologischen Ausgrabungen in der römischen Stadt Pollentia gefunden wurden. Die Mauern des Mittelalters sind ebenfalls einen Besuch wert. König Jaume II. gab den Auftrag diese Mauern zu errichten. Während des Besuchs im Stadtzentrum finden wir die Sant Jaume Kirche, die im Jahre 1882 errichtet wurde. Die Kirche wurde im neogothischen Stil erbaut und sie verfügt über ein Kirchenschiff mit Kreuzrippengewölbe.

Falls sie Zeit haben, sollten Sie die Victòria Klause besichtigen. Die Klause liegt nur 7 km von Alcúdia entfernt. Hier werden Sie auf eine Kirche im Barockstil stossen, die im XVII. Jh. errichtet wurde. Der Altar weist eine Holzschnitzerei aus dem XV. Jh. auf, welche die Mare de Déu de la Victòria porträtiert. Von der Klause aus können wir verschiedene Ausflüge zu Fuss machen oder an den zahlreichen, schönen Stränden schwimmen gehen.

Die Albufera, ein feuchtes Gebiet in der Bucht von Alcúdia, war der erste Naturpark der Balearen. Die Albufera bietet dem Besucher über 230 Vogelarten. Deshalb ist die Albufera ein bevorzugtes Gebiet für Vogelliebhaber und Ornithologen.

Nach einem Spaziergang durch die Albufera fahren wir Richtung Pollença (http://www.ajpollenca.net/). Mehrere archäologische Funde wurden in Pollença und in Alcúdia entdeckt, die den Nachweis für menschliche Siedlungen in prähistorischer Zeit liefern. In späteren Zeiten wurde Pollença, auf Grund seiner geografischen Lage und strategischen Position, oft überfallen.

Jedes Jahr im August feiern die Einwohner von Pollença die Festivität der Mauren und Christen, in Erinnerung an jene Zeit.

Heutzutage ist die Haupteinnahmequelle von Pollença, wie die der meisten Städte der Insel, der Tourismus. Das erste Hotel der Gemeinde, das Hotel Formentor, ist ein touristisches Wahrzeichen der Baleareninseln. Das Hotel öffnete seine Tore im Jahre 1928 und ist heutzutage immer noch eins der besten und wichtigsten Hotels auf Mallorca.

Obwohl der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle von Pollença ist, können wir trotzdem viele Betriebe finden, in denen Keramik und Textilien per Hand gefertigt werden.

Während Ihres Besuchs in der Stadt wäre ein Besuch des städtischen Museums empfehlenswert. Das städtische Museum befindet sich im Sant Domingo Kloster. Dieses Kloster wurde im XVI. Jh. erbaut und stellt Objekte aus früheren Zeiten aus. Das Kloster ist der Veranstaltungsort des berühmten, jährlichen Pollença-Festivals (http://www.festivalpollenca.org/). Das Kloster stellt eine Sammlung von Töpfen aus dem XVII. Jh. aus, Bilder aus dem XIX. Jh. sowie archäologische Fundstücke. Wir empfehlen Ihnen ebenfalls einen Besuch zur Nostra Senyora del Roser Kirche. Dort werden Sie den Barockaltar aus dem Jahre 1651 bewundern können sowie eine wunderschöne Barockorgel, die im Jahre 1732 erbaut wurde.

Interessanterweiste ist Pollença der einzige Ort auf Mallorca wo Sie eine römische Brücke finden können. Diese Brücke wurde zum historisch-künstlerischen Denkmal ernannt.

Weiter empfehlen wir einen Besuch zum Calvari, der sich auf einem kleinen Berg befindet sowie zu den religiöse Gedenkstätte des Puig de Maria. Von hieraus werden Sie den einmaligen Blick auf die Buchten von Alcúdia und Pollença geniessen können.

Unser nächster Stop wird Port de Pollença sein, ein altes Fischerdörfchen. Obwohl es sich vor einigen Jahren zu einem grossen Touristikzentrum entwickelte, bewahrt es immer noch die besondere Atmosphäre, die alte Fischerdörfer auszeichnet.

Nun fahren wir Richtung Formentor, einem der wohl international bekanntesten Strände. Vor Ankunft in Formentor machen wir einen kurzen Halt an einem Aussichtspunkt. Dieser Aussichtspunkt ist einer der meistbesuchten Orte der Insel auf Grund seines einmaligen Panoramas der Klippen und Berge des Tramuntana Gebirges. Sollten Sie über genügend Zeit verfügen, machen Sie einen Abstecher zum Leuchtturm von Formentor, der ca. 10 km vom Strand entfernt ist.

Die Tour kann man mit dem Auto, mit einer Reiseagentur oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen. Falls Sie sich für die öffentlichen Verkehrsmittel entscheiden, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Verkehrsmittel auf der Insel" dieser Webseite.

Dauer des Ausflugs: Ganztägig, einschliesslich der Pausen

Gesamtstrecke: 162.4 km

davon:

Palma - Inca, 31.1 km
Inca - Alcúdia, 24.9 km
Alcúdia - Pollença, 11 km
Pollença - Formentor, 14.2 km
Formentor - Palma, 81.2 km

Palma-Inca-Alcudia-Pollença-Formentor

Datum der letzten Änderung: 1 Januar 2011

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